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Als die Sonntagsmesse aus der St. Fideliskirche in Muntlix live auf ORF 2 und ZDF übertragen wurde, öffnete sich ein weiter Raum der Gemeinschaft. Rund 800.000 Menschen feierten mit – verbunden durch Worte, Musik und eine gemeinsame Sehnsucht nach Sinn im Alltag. Getragen vom Einsatz vieler Beteiligter wurde dieser Tag zu einem besonderen Moment der Gemeinschaft.

Für die Übertragung brauchte es umfangreiche technische Vorarbeiten ...

... und Stellproben für die Abläufe sowie eine Generalprobe.
Pfarrer Mathias Bitsche und die Mitfeiernden begaben sich in dieser Messfeier bewusst auf eine Spurensuche nach Gott im täglichen Leben. Sie gingen der Frage nach, was die Geburt Christi heute bedeutet und wo uns der menschgewordene Gott konkret begegnet: in kleinen Gesten, im aufmerksamen Blick füreinander und im Mut, Menschlichkeit zu leben.
Musikalisch wurde diese Botschaft vom Wyllar Chörle und den Musikern getragen. Unterstützt wurden sie vom Kinderchor der Volksschule Muntlix. Die Liedauswahl und der lebendige Vortrag trugen spürbar zur besonderen Atmosphäre in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche bei.

Der Strohstern spielte in der Predigt eine wichtige Rolle.
Pfarrer Mathias Bitsche stellte in der Predigt die Frage, was von Weihnachten bleibt, wenn die Feiertage vorüber sind. Anhand von drei Strohsternen lud er zu einer Spurensuche nach Gott im Alltag ein. Der Stern der Freude erinnert daran, anderen Menschen nicht nur zu Weihnachten Aufmerksamkeit und Freude zu schenken. Der Stern des Hinsehens macht deutlich, dass Gott kein ferner Gott ist, sondern im täglichen Leben entdeckt werden kann. Der Stern des Mutes und der Zuversicht verweist auf die Krippe und darauf, dass Gott unsere ganze Menschlichkeit annimmt – auch das Unfertige und Schwierige. Am Schluss lud Pfarrer Bitsche ein, einen Strohstern sichtbar im Alltag zu platzieren, als Erinnerung daran, Weihnachten durch Freude, aufmerksames Hinsehen und Menschlichkeit weiterzutragen.

Agape im Frödischsaal
Nach dem Gottesdienst folgten mehr als 250 Mitfeiernde der Einladung zur gemeinsamen Agape im Frödischsaal der Gemeinde Zwischenwasser, wo die Feier in persönlicher Begegnung ausklang. Die Resonanz war überwältigend: Zahlreiche Telefonate und E-Mails erreichten die Pfarre. Viele bedankten sich für eine Messfeier, die sie – ob vor Ort oder vor dem Bildschirm – tief berührt habe.